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Pressemitteilungen u.
aktuelle Meldungen:
Juni 2007:
Aus aktuellem Anlass:
Im Juni
2007 jährte sich zum 40sten
Mal der Jahrestag des
Sechs-Tage-Krieges vom Juni
1967, als von einem
verheerenden Krieg der Nahe Osten erschüttert wurde und das
damalige Westjordanien von Israel besetzt wurde. Seitdem stehen sich
die betroffenen Menschen im Nahen Osten noch verbitterter
gegenüber.
Wir von der Deutsch-Jordanischen Gesellschaft wollen an
das bis heute andauernde Leiden erinnern, welches dieser Krieg gebracht
hat und fordern alle verantwortlichen Politiker auf, endlich nach 4
Jahrzehnten und der längsten Besetzung der jüngeren
Weltgeschichte, eine
Beendigung dieses Konfliktes zu erreichen. Die kann nur auf der Basis
der UNO-Beschlüsse vom Jahr 1967 und dem Völkerrecht
geschehen. Nur eine gerechte Lösung für die Menschen in
Palästina und Jordanien wird dem Nahen Osten und dem Land
Jordanien dauerhaften Frieden und Stabilität bringen. In den
Folgemonaten und kommenden Jahren vollbrachte die Deutsch-Jordanische
Gesellschaft unter der Leitung von Konsul Kurt Uihlein (Gründer
und Alterspräsident) eine seinerzeit unvergleichliche
Hilfeleistung, die bundesweit grossen Anklang und Hilfsbereitschaft der
Menschen für die vom Krieg Betroffenen hervorrief.
Heute, 40 Jahre
später, sind wir mehr denn je in der Pflicht, alles in unserer
Macht Stehende zu tun, um zu helfen diesem tragischen Konflikt ein Ende
zu bereiten.

„Rheinische Post“ vom 27. Juli 1967

„Nürnberger Zeitung“ vom 20. August
1967
Flüchtlinge aus dem vormaligen Westjordanien
(=seit 1967
israelisch-besetzte und illegal besiedelte Westbank)
Stellungsnahme, Brief der
Deutsch-Jordanischen Gesellschaft (1963 e.V.) zum Krieg im Nahen Osten
Mai 2006: Die
DJG-Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand
16. März 2006
Bekannte Jordanische Musikband "Rum" auf Tour durch
Deutschland ab Mai 2006. Termine und Orte folgen in Kürze: Weitere Infos bei:
ORIENTations
Music & promotion
Mohammed Yousef
Am Sood 1
22765 Hamburg
Germany
Tel.:
+49-(0)40-234 980 58
Mobile:
+49-(0)176-206 260 15
Traditionelles
Arbeitstreffen des Bayerischen Regionalverbands fand in Ingolstadt im
März 2006 statt. Protokoll des Treffens.
Presseecho im Donaukurier
vom März 2006 zum Arbeitstreffen.
Februar 2006:
Wie uns unser DJG-Präsident Michael Kubenz, Hamburg, mitteilte,
verstarb unser langjähriges Mitglied Peter Borkmann aus Hamburg,
der sich als Regionalleiter für Hamburg viele Jahre um die
deutsch-jordanische Freundschaft und die DJG verdient gemacht hat.
Unsere Anteilnahme gilt der Familie und wir werden ihm ein ehrendes
Andenken in unserer Gesellschaft bewahren.
Rundschreiben
der Deutsch-Jordanischen Universität Magdeburg von Professor
Ronald Mönch
Interview
des neuen jordanischen Botschafters Walid Al Rifai in Berlin mit dem
"Diplomatischen Magazin" vom Januar 2006:
Titelblatt
Teil 1
Teil 2
Deutsch-Jordanische-Jugendgruppe
besuchte Universitätsstadt Göttingen
Deutsch-Jordanische-Schüler-und
Studentengruppe besucht Deutschland
Programmablauf zum
Deutsch-Jordanischen Jugendaustausch vom 31.8.-14.9.2005
Deutsch-Jordanische-Jugendgesellschaft.
Tutzinger Brüder planen Jordanien-Austausch
Prinz
Hassan von Jordanien zu Gast beim
Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hannover.
Zum Tode des
Ehrenmitglieds der Deutsch-Jordanischen Gesellschaft Hans-Jürgen
Wischnewski
Grundstein
für Deutsch-Jordanische Hochschule in Amman gelegt
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/371817/
Grußworte
von König Abdallah von Jordanien anläßlich des Besuchs
in Hamburg zur
neuen Städtpartnerschaft von Amman und Hamburg
Pressemitteilung
des Auswärtigen Amtes über die Eröffnung des
German German Information Centre (GIC) in Kairo am 15. Februar 2005
Kondolenz-Adresse
anläßlich des Todes von Präsident Yassir Arafat
Pressemitteilung
zum Stand der Deutsch-Jordanischen Gesellschaft auf der
diesjährigen Buchmesse (Oktober 2004) in Frankfurt, die dieses
Jahr unter dem Motto "Arabische Welt" lief.
Pressemitteilung
vom 10. Oktober 2004 der DJJG Süd zum 1. Deutsch-Jordanischen
Jugendaustausch
Pressemitteilung
vom 08. Mai 2004 zur
Mitgliedervollversammlung
Presseerklärung der Deutsch-Jordanischen
Gesellschaft zum Irak vom
6.8.2002
Antwort des Auswärtigen Amtes vom
7.5.2002
Brief der
Deutsch-Jordanischen Gesellschaft an BM Fischer vom
9.4.2002
Presseerklärung am Ende
des Delegationsbesuches in Jordanien im
Oktober 2001
Hannover,
den 6. August 2002
Pressemitteilung
Deutsch-Jordanische Gesellschaft fordert
US-Dementi zu US-Jordanien Meldungen
Zu Berichten der NEW YORK TIMES, Jordanien sei als
Angriffsbasis für das Vorgehen gegen den Irak vorgesehen,
hat die Deutsch-Jordanische Gesellschaft ein offizielles Dementi aus
Washington D.C. gefordert.
Der
amerikanische Botschafter in Berlin, S.E. Daniel R. Coats,
wurde gebeten, diese Petition dem U.S.- State Department zuzuleiten.
Die starke
Beunruhigung der jordanischen Bevölkerung durch solche
Alarmmeldungen (mit Informationen „aus dem Pentagon“ begründet)
wird ebenso hervorgehoben wie die negative Meinungsbildung zur
US-Nahost-Politik in Europa.
Klarstellungen
der vorgeschlagenen Art - so die seit 1963 aktive Gesellschaft - seien
eher zum schrittweisen Abbau von emotionalen Befürchtungen im
gesamten Arabischen Raum geeignet, als der (laut „Washington Post“)
geplante Aufbau einer US-Behörde zur weltweiten Imagepflege. Dies
vor allem bei den Arabern, die der US-Politik sehr kritisch
gegenüber-stehen.
Herrn
Bundesminister 9. April 2002
Joschka Fischer MdB
Auswärtiges Amt
Werderscher Markt 1
11013 B e r l i n
Sehr
geehrter Herr Bundesminister Fischer,
die „Deutsch-Jordanische Gesellschaft e.V.“ ist seit nahezu vierzig
Jahren in der Bundesrepublik Deutschland aktiv und sicher auch
erfolgreich bemüht, den ihr und den rund 800 Mitgliedern unserer
Gesellschaft möglichen Beitrag dazu zu leisten, den Dialog
zwischen den Kulturen, speziell den Dialog zwischen der arabischen Welt
und Israel sachorientiert, emotionsfrei und zukunftsgerichtet zu
entwickeln. Sie wissen, dass sich Jordanien als eines der ersten
arabischen Länder der Antiterror-organisation durch Entsendung von
Truppen nach Afghanistan angeschlossen hat.
Nun aber
sind wir aufgrund der jüngsten Entwicklung gemeinsam mit unseren
Partnern im Königreich Jordanien besorgt über die Eskalation
der Gewalt im Nahen Osten. Wir fordern nachdrücklich einen
sofortigen Rückzug israelischer Truppen aus den besetzten
palästinensischen Gebieten. Dankenswerterweise haben Sie sich in
jüngster Zeit in zahlreichen Gesprächen mit den
Aussen-ministern aus der EU sowie mit Politikern aus den Vereinigten
Staaten und Russland um ein einheitliches Vorgehen der
Staatengemeinschaft bemüht
Dabei ist
zumindest für uns der Eindruck entstanden einer einseitigen
Parteinahme für Israel. Das Existenzrecht Israels in Frieden und
Sicherheit ist unstrittig. Ebenso wichtig ist aber das Selbst-
bestimmungsrecht der Palästinenser. Für die derzeitige
Eskalation des Nahostkonfliktes trägt aus unserer Sicht Israel die
grössere Verantwortung. Wir sind sicher mit Ihnen gegen einseitige
Schuldzuweisungen. Wir sehen auch in Sanktionen gegen Israel keine
wirkungsvolle Maßnahme. Sie können allenfalls das letzte
Mittel sein. Vorab aber sollte sich die Bundesregierung einsetzen
für eine Einfrierung der Militär- und Finanzleistungen sowohl
Deutschlands wie auch der EU an Israel.
Die Deutsch
Jordanische Gesellschaft e.V. appelliert an die Bundesregierung, alles
zu unternehmen, die aggressive und menschenverachtende
Militäraktion gegen das palästinensiche Volk und die
Zivilisten zu stoppen. Denn durch die einseitigen israelischen Aktionen
werden die gemässigten und auf Frieden und Kooperation mit Israel
ausgerichteten arabischen Staaten wie insbesondere das Königreich
Jordanien auf das Schwerste in ihren Bemühungen behindert eine
friedliche Lösung zu erreichen.
Wir, die
wir die Region durch viele Informationsreisen und die damit verbundenen
Gespräche kennen, sind der Überzeugung, dass die
Militäraktionen Israels mehr potentielle Terroristen in
Palästina und insbesondere auch in den angrenzenden arabischen
Staaten erzeugen, als durch Israel angeblich vernichtet werden. Die
Politik Israels führt insofern zum Gegenteil dessen, was
beabsichtigt seinsollte.
Wir meinen,
daß Sie als der zuständige Bundesminister die aggressive
Landnahme- und Besiedlungspolitik Israels deutlicher beim Namen nennen
sollten, wie es bislang geschehen ist. Natürlich kann die
israelische Politik Selbstmordattentate nicht rechtfertigen.
Wir
müssen Ihnen auf der Grundlage vieler Gespräche und
Begegnungen in letzter Zeit nachdrücklichmitteilen, dass die
jordanische Bevölkerung von der ambivalenten Haltung Europas und
auch Deutschlands enttäuscht ist.
Die
Militäraktionen der israelischen Armee in den besetzten Gebieten
lassen die Gewaltspirale immer schneller drehen und führen zu
massiven Menschenrechtsverletzungen. Wir begrüssen die
UN-Resolution des Sicherheitsrates vom letzten Samstag sowie den
Vorschlag, eine UN-Delegation in die besetzten Gebiete zu schicken. Wir
wären Ihnen, sehr geehrter Herr Bundesminister, sehr zu Dank
verbunden, wenn Sie mit dem Gewicht der Deutschen Bundesregierung auf
Israel in geeigneter Weise Druck ausüben würden, damit
kurzfristig internationale Menschenrechtsbeobachter nach Israel und in
die besetzten Gebiete reisen dürften. Die angekündigte
Vertreibung Arafats ins Exil dagegen ist eine dreiste Verhöhnung
der Staatengemeinschaft und verletzt die Gefühle der arabischen
Welt aufs Schwerste.
Die Deutsch
Jordanische Gesellschaft hat Ihre vielfältigen Bemühungen in
den letzten Monaten zur Beilegung der krisenhaften Entwicklung stets
begrüßt. Wir müssen Ihnen aber heute den Rat geben, den
Druck auf Israel in geeigneter Weise zu erhöhen, um ein schnelles
Ende von Leid, Demütigung und Terror zu erreichen. Wenn selbst
Papst Johannes Paul II heute die „ungerechten Bedingungen und
Demütigungen des palästinensichen Volkes“ zurückweist,
dann sollte auch die Deutsche Bundesregierung klar Flagge zeigen und
den ihr möglichen Beitrag zur Lösung des Konfliktes schnell
und sichtbar leisten. Dies erwarten unsere Mitglieder von der
Bundesregierung und speziell vom Bundesaussenminister.
Mit
freundlichen Grüßen
Wilfried
Hubert (Präsident)
Am Ende
unserer Delegationsreise haben wir am 6.10. in Amman eine
Presseerklärung herausgegeben. Der vollständige Text in englisch und deutsch steht
für Interessierte zur Verfügung.
German – Jordanian Relationship Friendly Deepening
At the end
of a one-week visit of a board delegation of the German – Jordanian
Society (DJS) to Amman and Aqaba, the President of the Society, Mr
|Wilfried Hubert explained to the press in Amman the following
The visit
of the newly elected board of the DJS to Amman and Aqaba was certainly
of utmost importance, now after the terror attack of September 11th
, 2001 in the United States.
Since
founding in 1963, the DJS practiced continuously and actively the
dialogue between Germany and Jordan. Its Former President and nowadays
Honorary President Kurt Uihlein - also The Honor Consul of The
Hashemite Kingdom of Jordan in Hannover and a traditional friend of the
Royal House – responded and deepened in all the 38 years the friendship
between both countries.
Today, and
with changing world situation, the dialogue between the cultures,
between Germany and Jordan as well between Europe and the Arab World is
of great importance.
The DJS
delegation and all Jordanian participants at the meetings were of the
opinion, that no clash of civilization is taking place, but a struggle
between the cultures and the terrorism. That is why the DJS delegation
undertook the trip to Jordan at the current time.
After
returning to Germany, the DJS delegation members will motivate German
Groups, German economic delegations and Unions, in particular the
Youths to visiting Jordan.
The people
in Germany should construct their own picture of the political
stability, the democratic development, and last but not least the
encouraging investment climate in Jordan.
During its
stay in Jordan, the DJS delegation handed over two donates: One to the
Palestine Hospital in Amman, and the other to the Theodor Schneller
Schule in Amman. The delegation was convinced of the way these donates
will be used. Additional donates will be seen in the future after the
necessary arrangement with the German Embassy and the German
Foundations in Jordan.
The DJS is
active all over in Germany. On October 19th , 2001 a German
– Jordanian Youth Organization will be founded in Hannover, that German
City where the DJS was founded. Objective of the new organization is to
motivate the Youths for the dialogue between Germany and Jordan.
- The
delegation was meet by high ranking Jordanian Officials
- The Lord
Mayor of Great Amman, Eng. Nidal Al-Hadid
- The
Director General of The Jordanian Press Agent PETRA, Faisal Y. Al Shboul
- H.E. The
Minister of Industry & Trade, Wasef Y. Azar
- The Chief
Commissioner of the Aqaba Special Economic Zone, Akel E. Biltaji
- Secretary
General of the Culture Ministry, Dr. Salah Jarrar
- Secretary
General of the Tourism Ministry, Sultan Abu-Jaber
- Director
General of the Jordan Investment Board, Reem Badran
- President
of the Jordan University, Prof. Dr. Walid S. Maani
- Manager
of the Jordan Tourism Board, Marwan H. Khoury
As a result
of its visit, the GJS will initiate an action campaign with following
objectives:
- Intensive
the dialogue at all levels
-
Reactivate German Tourism to Jordan
- Develop
the economic relationships between both countries
- Use
effectively the Agreement between Jordan and The European Union
- Support
delegations visiting Germany from Jordan
- Develop
Partnership between organizations in Germany and Jordan
- Support
Partnership between cities in both Germany and Jordan
- Develop
the relationship between the universities in both Germany and Jordan
- Take
influence whenever decision making in |Germany is necessary
The GJS is
interested to establish in the near future a Jordanian – German Society
in Jordan to continue and to deepen the dialogue between both
countries.
Amman,
October 6th , 2001
nach
oben
Deutsch-Jordanische Beziehungen freundschaftlich weiter
vertief.
Am Ende
einer einwöchigen Delegationreise des Präsidiums der
Deutsch-Jordanischen Gesellschaft nach Amman und Aqaba erklärt der
Präsident der Gesellschaft Wilfried Hubert, Düsseldorf, vor
der Presse in Amman:
Die
Delegationsreise des neu konstitutionierten Präsidiums der
Deutsch-Jordanischen Gesellschaft (DJG) nach Amman und Aqaba war gerade
jetzt wichtig – nach den schrecklichen Terror-Anschlägen vom 11.
September in den USA.
Die DJG
pflegt seit ihrer Gründung im Jahre 1963 aktiv und
regelmässig diesen Dialog und hat durch ihren langjährigen
Präsidenten und heutigen Ehrenpräsidenten Kurt Uihlein,
Ehrenkonsul des Haschemitischen Königreichs Jordanien und
bewährter Freund des Königshauses , in 38 Jahren in
unzähligen Begegnungen die Freundschaft zwischen beiden
Ländern gepflegt und vertieft.
Heute
allerdings vor der veränderten Weltlage ist dieser Dialog zwischen
den Kulturen, zwischen Deutschland und Jordanien, zwischen Europa und
der arabischen Welt wichtiger denn je.
Einig war
sich die DJG-Präsidiums-Delegation mit allen
Gesprächspartnern, daß es nicht um einen Kampf der Kulturen
(Clash of Civilisations) geht, sondern um den Kampf der Kultur gegen
den Terrorismus. Darum hat die DJG diese Delegationsreise gerade jetzt
durchgeführt.
Die
Präsidiumsmitglieder der DJG werden nach ihrer Rückkehr nach
Deutschland dazu motivieren, auf breiter Basis Besuche deutscher
Gruppen, Delegationen von Verbänden der Wirtschaft, der
Gewerkschaften, des kulturellen Lebens, der Politik und vor allem der
Jugend nach Jordanien anzuregen.
Die
Multiplikatoren in Deutschland sollen sich ein eigenes Bild machen von
der politische Stabilität, der demokratischen Entwicklung und den
guten Investitionsbedingungen im Königreich Jordanien. Dazu will
die DJG auch künftig aktiv beitragen.
Als kleines
sichtbares Zeichen konnte die DJG-Delegation zwei Geld- und eine
Sachspende überreichen , und zwar an
Die DJG konnte sich vor Ort davon
überzeugen, daß diese Privatspenden sinnvoll eingesetzt
werden. Weitere Spendenaktionen werden in Abstimmung mit der deutschen
Botschaft und den hier tätigen deutschen Stiftungen erfolgen.
Die DJG ist
in allen Bereichen des gesellschaftlichen, kulturellen, sozialen und
wirtschaftlichen Lebens in Deutschland aktiv verankert und regional in
der ganzen Bundesrepublik Deutschland präsent. Sie wird am 19.
Oktober in Hannover, dem Hauptsitz der DJG, eine Deutsch-Jordanische
Jugendorganisation gründen, um die nachwachsende Generation
rechtzeitig zum interkulturellen Dialog zu motivieren. Die Delegation
der DJG wurde in Jordanien sehr hochrangig empfangen, unter anderem
durch
den
Oberbürgermeister von Amman, Nidal Al-Hadid
den
Generaldirektor der Jordanischen Presseagentur PETRA, Faisal Y. Al
Shboul
den
Minister für Industrie und Handel, Wasef Y. Azar
den Chief
Commissioner der Aqaba Special Economic Zone, Akel E. Biltaji
den
Generalsekretär im Kulturministerium, Dr. Salah Jarrar
den
Generalsekretär im Tourismus-Ministerium, Sultan Abu-Jaber
der
Generaldirektorin des Jordan Investment Board, Reem Badran
den
Präsidenten der University of Jordan, Prof. Dr. Walid S. Ma’ani
den
Geschäftsführer des Jordan Tourism Board, Marwan H. Khoury
Als
Ergebnis der Reise wird die DJG nun in Deutschland ein Aktionsprogramm
anregen und in ihrem Wirkungsbereich auch umsetzen mit dem Ziel
-
·
den Dialog auf allen Ebenen zu intensivieren,
-
·
den Fremdenverkehr in Jordanien wieder
anzukurbeln,
-
·
die wirtschaftlichen Beziehungen auszubauen,
-
·
den Vertrag Jordaniens mit der EU mit Leben zu
erfüllen,
-
·
Delegationen aus Jordanien in Deutschland aktiv
zu unterstützen (z.B. den Besuch von Herrn Biltaji am 10. und 11.
Oktober in Berlin und den Besuch der Unternehmerdelegation am 12.
Oktober in Frankfurt und danach in Bayern),
-
·
Partnergesellschaften zwischen Kammern und
Verbänden in beiden Ländern weiter zu entwickeln,
-
·
Städtepartnerschaften anzuregen,
-
·
den Ausbau der Beziehungen zwischen Hochschulen
und ihren Instituten noch aktiver zu gestalten,
-
·
auf die politischen Entscheidungsträger in
Deutschland einzuwirken, dem Ausbau der deutsch-jordanischen
Beziehungen höchste Priorität einzuräumen. Die deutsche
Politik darf
ihren Blick nicht einseitig auf
Israel konzentrieren, sondern sollte eine gleichgewichtige Behandlung
des gesamten Raumes sicherstellen.
Die DJG ist
seit 38 Jahren eine private non-profit Organisation, die in ihrer
Aufgabenstellung nach dem 11. September zusätzlich an Bedeutung
gewonnen hat. Ihre Arbeit auch in der Flüchtlingshilfe war immer
wertvoll. Sie bekommt nun aber ein besonderes Gewicht.
Die sehr
fruchtbaren Gespräche in Jordanien auch mit den deutschen
Stiftungen, die eine wertvolle Arbeit leisten, haben die Führung
der DJG dazu ermuntert, diese Ziele nun mit noch mehr Nachdruck
erfolgreich weiter zu verfolgen. Insofern war die Delegationsreise bei
beiden Seiten ein voller Erfolg. Ein neues Kapitel der bilateralen
Zusammenarbeit ist eingeleitet.
Die DJG
würde es daher sehr begrüssen, wenn die Partner in Jordanien
baldmöglichst eine Jordanisch-Deutsche Gesellschaft gründen
würden, damit der Dialog in beiden Richtungen vertieft und
ausgebaut werden kann.
Amman, den
6. Oktober 2001
nach oben
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