Berichte / Rundbriefe
(Rundbriefe des Regionalverbands Bayern an seine Mitglieder)

Die jeweils letzten Berichte befinden sich immer am Ende dieser Seite. Bitte scrollen Sie nach unten, um die aktuellsten Berichte zu lesen.

Über die sehr intensive und erfolgreiche Delegationsreise des Vorstandes der DJG nach Jordanien in der Zeit vom 30.9 bis 6.10 liegt inzwischen ein ausführlicher Reisebericht vor. In einem speziellen Album sind ausgewählte Fotos von unseren Terminen und Begegnungen auf unserer Reise enthalten.

Im Regionalverband Bayern / Baden-Württemberg werden seit Anfang 2001 regelmäßig Rundbriefe an die Mitglieder verschickt, in denen über Ereignisse berichtet wird bzw. zukünftige Veranstaltungen angekündigt werden.

Rundschreiben des Regionalverbandes Bayern / Baden-Württemberg aus dem Jahre 2002

6. Rundschreiben vom 14.1.2002

7. Rundschreiben vom 20.5.2002

8. Rundschreiben vom 06.7.2002

9. Rundschreiben vom 28.10.2002

Auch im Jahre 2003 sind bzw. werden Rundschreiben erscheinen:

10.Rundschreiben vom 31.1.2003

11. Rundschreiben vom 27. Juni 2003

12. Rundschreiben vom 14 Dezember 2003

12. Rundschreiben vom 18. April 2004

2005

13. Rundschreiben vom August 2005

14. Rundschreiben vom November 2005

 

Rundschreiben vom 19. Februar 2001

Liebe Mitglieder und Freunde der Deutsch-Jordanischen Gesellschaft,

um künftig die Aktivitäten und Belange der Gesellschaft effektiver zu gestalten und den Kontakt zu den Mitgliedern zu intensivieren, hat der Vorstand eine Regionalisierung beschlossen und mich gebeten, die Koordination im Regionalverband Bayern zu übernehmen. Dieser Bitte bin ich gerne nachgekommen und möchte mich heute erstmals mit einem Anschreiben an alle Mitglieder, Freunde und Interessenten der Deutsch-Jordanischen Gesellschaft in Bayern wenden.

Zu meiner Person: Ich bin Diplom-Ingenieur, 51 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder und bin im Personal-wesen der AUDI AG in Ingolstadt als Mitglied des Managements tätig. Mein Bezug zu Jordanien ist darin begründet, daß ich einen großen Teil meiner Jugend dort verbracht habe und mittlerweile wieder viele freundschaftliche Kontakte in dieses gastfreundliche Land aufbauen konnte.

Als erstes haben wir hier in Bayern ein „Arbeitstreffen“ veranstaltet, zu dem ich einen Teil von Ihnen, den ich zwischenzeitlich kennenlernen durfte, eingeladen hatte. Auf diesem Treffen ist über zukünftige Aktivitäten und/oder Veranstaltungen der DJG in Bayern ausführlich beraten worden. Dabei wurde vereinbart, dass neben einer jährlichen größeren Veranstaltung je Landesverband sowie einer Mitglie-derversammlung in Hannover zukünftig – langsam beginnend – kleinere Veranstaltungen spezifisch für den bayerischen Raum geplant werden sollten.

Sehr geehrtes Mitglied bzw. lieber Freund der Gesellschaft, für dieses Anliegen möchte ich Sie hiermit ganz persönlich um Ihr Vertrauen und Ihre Mithilfe bitten. Insbesondere bin ich für Ideen und Hin-weise jeder Art Jordanien betreffend sehr dankbar. Über einen Anruf von Ihnen bzw. eine schriftliche Reaktion würde ich mich in jedem Fall sehr freuen.

Als erste größere Veranstaltung der DJG im Sinne dieses Neuanfangs möchte ich heute auf ein Jordanien-Symposium aufmerksam machen, welches unser langjähriges Mitglied und Freund Dr. med. Bustami mit namhaften Rednern im Maritim Hotel in Frankfurt a.M. für den 30.3.2001 organisiert hat. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des neuen jordanischen Botschafters in Berlin.

Die Einladung hierzu, die Programmfolge und ein Anmeldeformular liegt dieser Aussendung bei. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns dort persönlich kennenlernen könnten und bin überzeugt davon, dass von Frankfurt starke Impulse für ein positives, zukünftiges Wirken der DJG ausgehen werden. Für eine Weiterempfehlung in Ihrem Bekanntenkreis wäre ich ebenfalls außerordentlich dankbar.

Ich freue mich auf Kontakte mit Ihnen und hoffe, bald von weiteren Aktivitäten berichten zu können.

Mit freundlichen Grüßen

 

Rundschreiben vom 22. März 2001

Liebe Mitglieder und Freunde der Deutsch-Jordanischen Gesellschaft,

mit Schreiben vom 19. Februar hatte ich mich bei Ihnen als künftiger Leiter des Regionalverbandes Bayern der Deutsch-Jordanischen Gesellschaft vorgestellt und in groben Zügen dargestellt, welche Aktivitäten und neue Formen der Mitgliederbetreunung ich mir für die Zukunft vorstellen kann.

Gleichzeitig hatte ich in diesem Anschreiben auf das geplante Jordanien-Symposium am 31.3.2001 des Regionalverbandes Rhein/Main unter der Leitung von Herrn Dr. Hattem Bustami im Maritim Hotel in Frankfurt hingewiesen. Das vorgesehene Programm und ein Anmeldeformular lagen ebenfalls bei.

Wie mir Herr Dr. Bustami aktuell mitteilte, kann diese Veranstaltung bedauerlicherweise in dieser Form und zu diesem Termin nicht stattfinden und wurde somit von Herrn Dr. Bustami offiziell abgesagt. Die Gründe liegen u.a. an organisatorischen Problemen mit dem Veranstaltungsort als auch in der unerwarteten Absage von maßgeblichen Referenten, die aufgrund von Ferien- und Reisezeiten kurzfristig terminliche Probleme geltend machten.

Herr Dr. Bustami bedauert die Notwendigkeit der Absage sehr und bittet um Verständnis, falls Sie eine Teilnahme geplant haben sollten. Es ist jedoch weiterhin ein Jordanien-Symposium zu einem späteren Zeitpunkt an einem noch festzulegenden Ort geplant.

Weiterhin ist mir im letzten Anschreiben ein kleiner Fehler im Briefkopf unterlaufen. Meine FAX-Nummer lautet richtig 0841-8989445 und nicht wie irrtümlich ausgewiesen 08451-8989445.

Ich hoffe dennoch, daß Sie weiterhin an den Aktivitäten der DJG interessiert sind und freue mich auf entsprechende Veranstaltungen zu einem späteren Zeitpunkt. Für jede Reaktion Ihrerseits bin ich dankbar und hoffe, Ihnen bald wieder über Neuigkeiten zur DJG berichten zu können.



Für heute mit freundlichen Grüßen

 

Rundschreiben vom 11. Juli 2001

Dieses Jahr soll nicht - wie in den Vorjahren - ein Sommerfest in Steinhude gefeiert werden, sondern da mit dem Jahr 2001 viele Veränderungen und Aktivitäten in unserer Gesellschaft beginnen, muß unbedingt ein satzungsgemäße Mitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstandes stattfinden.

Danach gibt ein - jetzt so benanntes - Jahresfest die beste Gelegenheit, alles Neue zu präsentieren und zu diskutieren und trotzdem gegebenenfalls alte Freunde und Bekannte zu sehen. Bitte entnehmen Sie alle Details der beiliegenden Tagesordnung.

Damit sich aber bis zum Beginn des eigentlichen Festes Ihre Angehörigen nicht langweilen, bieten wir natürlich ein Programm. Je nach Wetter – deshalb lassen Sie sich überraschen. In Hannover wird ja genug geboten!

Wir freuen uns darauf, Sie bei der diesmal für die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft so wichtigen Mitgliederversammlung begrüßen zu dürfen. Bitte schicken Sie uns Ihre Anmeldung möglichst bald zurück, damit wir für Sie planen können.

Mit herzlichen Grüßen

Helmut Henseler

Rundschreiben vom 29. August 2001

Liebe Mitglieder und Freunde der Deutsch-Jordanischen Gesellschaft,

heute möchte ich Ihnen vom erfolgreichen Verlauf der Mitgliederversammlung und des Jahresfestes am 11.8 in Hannover berichten. Auf dieser seit längerem wieder erstmalig angesetzten Mitgliederver-sammlung, die mit weit über 60 Teilnehmern auch überregional sehr gut besucht war, wurden gemäß Tagesordnung der Vorstand komplett neu gewählt (Präsident W. Hubert, Vizepräsident Dr. Bustami), die Regionalstruktur bestätigt und die zukünftigen verstärkten Aktivitäten der DJG besprochen. Herr Konsul Uihlein wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt und mit viel Dank und Anerkennung verab-schiedet. Bei Interesse kann das Protokoll der Versammlung bei Herrn Körbel angefordert werden.

Am gleichen Abend wurde in geselliger Runde das Werbematerial der DJG vorgestellt. Dazu gehört neben Plakaten und Internet auch der neue Flyer, den ich Ihnen mit gleicher Post beifüge. Außerdem wurde der Abend mit arabischen Tänzen und einer Tombola zugunsten unserer Projekte aufgelockert.

Mit dem heutigen Rundschreiben möchte ich Sie schon jetzt auf folgende noch im Jahre 2001 stattfindenden Veranstaltungen der DJG hinweisen:

  • · 19. Oktober 2001, Gründung der Deutsch-Jordanischen Jugendgesellschaft in Hannover
  • · 17. November 2001, Jordanien-Symposion mit Vorträgen und Abendveranstaltung in Wiesbaden
  • Bei der auf Bundesebene so erkennbar positiven Entwicklung ist sicherlich für den Landesverband Bayern / Baden-Württemberg der Zeitpunkt gekommen, auch über eigene Veranstaltungen nach-zudenken. Nachdem es sich bei diesen beiden Ländern bekanntlich um Flächenstaaten handelt, muß jedoch Zeitpunkt, Ort und Thema sehr sorgfältig gewählt sein, um eine ausreichende Teilnehmerzahl sicherzustellen. Anregungen aus Ihrem Kreis sind natürlich herzlich willkommen.
  • Zumindest möchte ich an der kleinen Tradition festhalten und im März 2002 wieder zu einem Arbeits-treffen in das Audi-Forum Ingolstadt einladen, bei dem sich heuer am 3.2. zwar nur ein kleines Häuflein zusammenfand, aber dennoch sehr konstruktiv gearbeitet wurde. Dazu werde ich natürlich rechtzeitig einladen. Bis dahin werden wir in der Lage sein, eine realistische Veranstaltungsplanung auch für den Landesverband Bayern / Baden-Württemberg abgeben zu können.

    Für jede Reaktion Ihrerseits bin ich dankbar und hoffe, Ihnen bald wieder über weitere Neuigkeiten zur DJG berichten zu können.

    Für heute mit freundlichen Grüßen

     

    Rundschreiben vom 28. Oktober . 2001

    Liebe Mitglieder und Freunde der Deutsch-Jordanischen Gesellschaft,

    heute möchte ich Ihnen vom erfolgreichen Verlauf unserer Delegationsreise nach Jordanien und vom Gründungsbankett der Deutsch Jordanischen Jugendgesellschaft am 19.10 in Hannover berichten.

    Die Reise nach Jordanien ist dort – gerade zum jetzigen Zeitpunkt, wo der Tourismus dramatische Einbrüche zu verzeichnen hat – sehr positiv aufgenommen worden und als Zeichen der Freundschaft und Solidarität gewertet worden. Das Interesse und die berühmte jordanische Gastfreundschaft waren daher überwältigend. Durch den Vorstand gut vorbereitet haben wir eine Fülle von offiziellen Terminen mit Ministerien und Institutionen, Gesprächen, Empfängen und persönlichen Begegnungen absolviert, begleitet von einem großen Echo in der örtlichen Presse. Hieraus sind zahlreiche konkrete Vereinbarungen und Ansätze zu zukünftigen Projekten entstanden. Natürlich haben wir auch unsere gegenwärtigen Projekte – Schneller-Schule in Amman und Palestine Hospital – besucht, wo wir – auch durch Ihre Mithilfe - Geld- und Sachspenden übergeben konnten.

    Auf unserer Website werden wir demnächst ausführlich über die Reise berichten. Falls Interesse besteht, kann ich Ihnen gerne ein ausführliches Reiseprotokoll einschließlich der abschließenden Presseerklärung zukommen lassen.

    Nach Rückkehr der Delegation galt die volle Aufmerksamkeit dem feierlichen Gründungsbankett der Deutsch Jordanischen Jugendgesellschaft. Die Mühe hat sich gelohnt. Über 200 veritable Gäste hatten sich am 19.10 in Hannover versammelt, um den offiziellen Startschuß u.a. für einen Jugendaustausch zu geben. Auch hierzu wurden bereits auf der Delegationsreise zahlreiche Vorgespräche geführt.

    Falls also aus Ihrem Kreis Interesse besteht – sei es, dass Sie als Gasteltern zur Verfügung stehen möchten, sei es, dass Ihre Kinder oder Enkel gerne mal einige Zeit in einer Familie in Jordanien verbringen möchten – lassen Sie es mich bitte wissen.

    Abschließend möchte ich Ihnen einen weiteren Höhepunkt unseres diesjährigen Veranstaltungspro-gramms nahe legen. Diesem Rundbrief liegen die Einladung (Rückseite Anmeldeformular) und das interessante Programm des Jordanien-Symposiums in Wiesbaden am 17.11 bei. Ich würde mich sehr freuen, falls wir uns dort sehen könnten.

    Für jede Reaktion Ihrerseits bin ich nach wie vor sehr dankbar und hoffe, Ihnen bald wieder über weitere Neuigkeiten zur DJG berichten zu können.

    Für heute mit freundlichen Grüßen


    Rundschreiben 1/2002 vom 14.1.2002

    Liebe Mitglieder und Freunde der Deutsch-Jordanischen Gesellschaft,

    leider bin ich im letzten Jahr nicht mehr dazu gekommen, ein Rundschreiben zu verfassen. Daher möchte ich Ihnen heute zunächst die besten Wünsche für ein erfolgreiches €-Jahr 2002 übermitteln und Sie gleichzeitig über letzte Aktivitäten in 2001 und über Planungen für 2002 unterrichten.
    Die letzten Veranstaltungen des vorigen Jahres – die Gründungsveranstaltung des Landesverbandes Hamburg am 16.11 und das Jordanien-Wochenende am 17. und 18.11 in Wiesbaden - sind beide sehr erfolgreich verlaufen. In Wiesbaden haben durch die perfekte Organisation unseres Vizepräsidenten Dr. H. Bustami und durch die Gastfreundschaft von Konsul Hildebrand über 65 Teilnehmer in einem eleganten Rahmen neueste Informationen zu Jordanien austauschen können. Auch eine Reihe neuer Mitglieder konnten bei dieser Gelegenheit gewonnen werden.
    Für das neue Jahr zeichnen sich zahlreiche Aktivitäten unserer Gesellschaft und auch des RV Bayern / Baden-Württemberg ab, von denen Sie sich vielleicht einige vormerken möchten:
    1) Zunächst wird es Mitte Februar in Berlin eine Aktivität zur Information von Politikern und Pressevertretern zu unseren Zielen und Ambitionen geben. Diese Informations- und Presseveranstaltung wird von unserem Hauptstadtbeauftragten, Herrn Dr. Peter Spary, organisiert.
    2) Am Samstag, den 2.3 (Termin hat sich gegenüber dem Rundbrief 4/2001 geändert) lade ich wieder alle Mitglieder des RV Bayern und BW zu einem „Arbeitstreffen“ ins Audi-Forum in Ingolstadt ein. Die Tagesordnung und organisatorische Hinweise finden Sie auf einem Beiblatt.
    3) Im Rahmen der diesjährigen Internationalen Tourismus Börse Berlin ITB (3-8 März) wird auch die DJG mit einem eigenen Auftritt auf dem jordanischen Stand vertreten sein.
    4) Für den Monat April ist eine Delegationsreise der Jugendgesellschaft nach Jordanien geplant.
    5) Schließlich findet am Wochenende 26 bis 28.4 in Kooperation mit der DJG ein aufwendig gestaltetes Jordanienseminar der renommierten Ev. Akademie Bad Boll statt. Der Seminarprospekt hierzu wird an alle Mitglieder der DJG versandt und sieht Sonderkonditionen vor.
    Soweit die Vorschau. Außerdem plane ich eine DJG-Studienreise vom 4 - 14.9 zu einem sehr günstigen Preis (der jedoch je nach Teilnehmerzahl variiert) nach Jordanien. Falls das beigefügte vorläufige Programm auf Ihr Interesse stößt, lassen Sie es mich recht bald wissen.

    Zu dieser Reise oder zu anderen Punkten dieses Rundschreibens würde ich mich über jede – positive wie negative - Reaktion Ihrerseits sehr freuen und hoffe, Ihnen bald wieder über weitere Aktivitäten der DJG berichten zu können.

    Für heute mit freundlichen Grüßen
    Helmut Henseler
    Regionalverband Bayern / Baden-Württemberg


    Rundschreiben 2/2002 vom 20.5.2002

    Liebe Mitglieder und Freunde der Deutsch-Jordanischen Gesellschaft,

    dieses zweite Rundschreiben 2002 kommt leider etwas verspätet. Die Gründe liegen in der dramatischen Situation, die sich zwischenzeitlich in Nahost abgespielt hat.
    So haben auch wir Stellung zu den Ereignissen genommen und haben einen Brief an den Außenminister Fischer geschrieben, dessen Wortlaut auf unserer Website (www.d-j-g.com) nachzulesen ist.
    Ansonsten waren die ersten Monate des Jahres 2002 durch vielfältige Aktivitäten der DJG gekennzeichnet. Besonders zu erwähnen ist die mittlerweile erfolgte Konstituierung eines politisch parlamentarischen Beirats in Berlin. Hiervon wurde Ihnen ja in unserem letzten „zentralen“ Rundbrief berichtet. Wenige Tage später konnte ich dann immerhin eine 16 Personen starke „Arbeitstruppe“ im Audi-Forum in Ingolstadt begrüßen. Zu den hierbei entstandenen Anregungen und Impulsen gibt es ein ausführliches Protokoll, welches ich Ihnen bei Bedarf gerne zuschicke.
    Ein weiterer Höhepunkt in unserer Arbeit war das Länderseminar „Jordanien“ am 26.-28.4.02 in der ev. Akademie Bad Boll. Die Veranstaltung war mit über 130 Teilnehmern sehr gut besucht und hat Informationen (nicht nur) zu Jordanien in einer bisher kaum je aufbereiteten Vielfalt und Tiefe angeboten. Somit hatte das Seminar Vorbildcharakter für ähnliche geplante Veranstaltungen durch uns. Das Programm wurde von der Akademie in Kooperation mit „Biblische Reisen“ und der DJG gestaltet.
    Apropos Reisen: Unsere diesjährige Mitgliederreise vom 3.9 – 14.9 rückt immer näher. Ab Ende Mai wird die konkrete Buchungsmöglichkeit gegeben sein. Diese mit großen Anteilen an privaten Begegnungen im Land angereicherte Reise wird überwiegend mit Mitgliedern aus Ingolstadt, München und Starnberg stattfinden. Bei Interesse Ihrerseits sollte bald eine Meldung erfolgen, da spätestens im Juni die Anmeldelisten geschlossen werden müssen. Die Pläne für eine Informationsveranstaltung zu Jordanien im Bereich des Landesverbandes werden von mir weiterverfolgt. Wegen der notwendigen sorgfältigen Vorbereitung ist aber eher mit einem Termin im Herbst bzw. kommenden Winter zu rechnen. Aktuelle Informationen zu allen derzeit geplanten Veranstaltungen finden Sie in der Anlage und auf unserer Website unter „Aktivitäten“.
    Abschließend möchte ich erwähnen, dass wir Dank des unermüdlichen Einsatzes unseres Ehrenmitglieds Frau Samia Gans aus Tutzing in jüngster Zeit ca. 15 neue Mitglieder in Bayern gewinnen konnten. Herzlichen Dank hierfür an Frau Gans. Ein herzliches Willkommen den neuen Mitgliedern.

    Mit besten Grüßen, auch zu den bevorstehenden Pfingstfeiertagen
    bin ich

    Helmut Henseler
    Regionalverband Bayern / Baden-Württemberg


    Rundschreiben 3/2002 vom 6.7.2002

    Liebe Mitglieder und Freunde der Deutsch-Jordanischen Gesellschaft,

    es gibt mindestens zwei gute Gründe, warum dieses 3. Rundschreiben an die Mitglieder und Freunde in Bayern und Baden-Württemberg relativ zeitnah an unser 2. Rundschreiben aus dem Mai anschließt.
    Der erste besonders erfreuliche Grund ist die sehr rasante Mitgliederentwicklung im Landesverband. Dies haben wir insbesondere einer Frau zu verdanken: Es ist Frau Samia Gans aus Tutzing und ihren Mitstreiterinnen von „Eine Schule in Ajloun e.V.“ in Tutzing und Umgebung. Auf eine derartige Begeisterung für die Ziele und Absichten der DJG wollen wir natürlich reagieren und möchten mit einer Begrüßungs- und Informationsveranstaltung dafür sorgen, dass sich sowohl Neu- wie „Alt“mitglieder untereinander kennen lernen und zu einem aktiven Verein zusammenwachsen.
    Der zweite Grund, warum wir kurzfristig eine Veranstaltung planen, ist die Anwesenheit von rund einem Dutzend jordanischer Studenten des Fachs Hotelmanagement in den Monaten Juli und August in Bayern. Dieser Studentenaustausch, der von der Hanns-Seidel-Stiftung initiiert und finanziert wird, wird von uns mit interkulturellen Begegnungen begleitet.
    Um gewissermaßen die berühmten „zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen“ werden wir am

    Freitag, den 19.7.2002
    in 82347 Bernried
    Hotel Seeblick, Tutzinger Strasse 9
    Beginn 19.00 Uhr

    eine Veranstaltung durchführen, zu der wir Sie alle recht herzlich mit der beiliegenden Information einladen. Die jordanischen Studenten werden an diesem Wochenende eine Fahrt durch das bayerische Voralpenland unternehmen und auf diese Weise bleibende Impressionen von Bayern und Deutschland mitnehmen können und hoffentlich auch positive Eindrücke von ihren bayerischen Gastgebern und der DJG aufnehmen. Zu diesem Abend haben sich auch DJG-Offizielle aus dem Bundesverband angesagt sowie Vertreter der beteiligten Organisationen und der Politik.
    Alle weiteren von der DJG in der Zwischenzeit zusätzlich geplanten Veranstaltungen gehen aus der aktualisierten, ebenfalls beiliegenden Veranstaltungsankündigung hervor. Ich hoffe, möglichst viele von Ihnen auf dem Treffen in Tutzing persönlich kennen zu lernen und freue mich auf diesen Abend. Für heute bin ich mit herzlichen
    Grüßen
    Ihr
    Helmut Henseler
    Regionalverband Bayern / Baden-Württemberg



    Rundschreiben 1/2003 vom 31.1.2003

    Liebe Mitglieder und Freunde der Deutsch-Jordanischen Gesellschaft,
    ich hoffe, Sie konnten ein friedliches Weihnachtsfest feiern und sind gut ins Neue Jahr gerutscht. Das Jahr 2003 möge für uns alle friedvoll und erfolgreich sein, obwohl die Aussichten nicht sehr gut sind.
    Zunächst ein Rückblick ins zurückliegende Jahr: Im Landesverband Bayern / BW war es ein besonders erfolgreiches und aktives Jahr. Der Höhepunkt war zweifellos die Mitgliederreise im September. Auch die Veranstaltung am 16.11 in Bernried, in welcher wir neben einem Rückblick auf die Reise auch die Deutsch Jordanische Jugendgesellschaft in Bayern gegründet haben, war mit ca. 60 Gästen eine sehr gut besuchte Veranstaltung. So gesehen, sind aus Sicht des Regionalverbandes die Weichen für eine prosperierende Vereinsarbeit im Sinne unserer satzungsgemäßen Ziele zur Pflege und Förderung der Völkerfreundschaft zwischen Deutschland und Jordanien sehr gut gestellt. Das große Damoklesschwert, welches allerdings aktuell über der Region schwebt kann natürlich so manche unserer gutgemeinten und aufwendig vorbereiteten Vorhaben schnell zunichte machen. Die meisten von uns werden andererseits mit mir der Meinung sein, dass Nichtstun natürlich in keiner Weise eine Alternative zum gegenwärtigen Zeitpunkt sein kann. Es werden alle Vorbereitungen für Begegnungen und Aktivitäten der DJG im Jahre 2003 daher mit einem gewissen trotzigen Optimismus weiter vorangetrieben.
    Und dies sind – nicht nur aufgrund des 40jährigen Bestehens der DJG – sehr viele Ereignisse, die ihre Schatten voraus werfen. Eine erste Übersicht der geplanten Veranstaltungen füge ich bei. Alle Themen und Vorhaben werden auf unserem traditionellen Arbeitstreffen am 22.2 wieder im Ingolstädter Audi-Forum im Detail besprochen. Für diejenigen, die sich hierzu anmelden möchten, füge ich eine vorläufige Tagesordnung und ein Anmeldung bei, die Sie mir bitte bis zum 18.2.
    zurückschicken mögen.
    Im Vorgriff auf diese Arbeitssitzung möchte ich Sie schon heute um Mitarbeit in folgender Angelegenheit bitten: Auf der letzten Vorstandssitzung der DJG wurde mir die dankbare aber auch mühsame Aufgabe übertragen, anlässlich des 40 jährigen Jubiläums eine repräsentative Festschrift zu erstellen. Daher die herzliche Bitte an Sie: Wem würde ein zusätzliches gutes Thema für den redaktionellen Teil der Festschrift einfallen oder wäre auch selbst bereit, einen eigenen Beitrag zu verfassen.
    Natürlich muss ein Bezug zu den deutsch-jordanischen Beziehungen der letzten Jahrzehnte gegeben sein. Nachdem unsere Vereinskassen ziemlich leer sind, ist die Finanzierung des Vorhabens nur über Anzeigen möglich. Daher wäre ich ebenfalls sehr dankbar, wenn ich weitere Hinweise bekäme, welche Firmen oder Institutionen mit Jordanien Kontakt pflegen und gegebenenfalls über eine Anzeige das Erscheinen einer Festschrift ermöglichen wollen. In Hinblick auf Anzeigenschaltungen habe ich z.Zt. durchaus Anfangserfolge, bin aber um jeden zusätzlichen Anzeigen-Euro dankbar (s. Anlage Anzeigenpreise). Das hoffentlich gelungene Werk soll ca. im Mai / Juni gedruckt vorliegen und wird selbstverständlich auch an alle Mitglieder verschickt. Ich freue mich auf ein erfolg- und ertragreiches 2003 für die DJG und verbleibe mit herzlichen Grüßen
    Ihr
    Helmut Henseler
    Regionalverband Bayern / Baden-Württemberg

     

    Protokoll der Delegationsreise
    der D J G
    nach Jordanien
    vom 30. 09. – 07. 10. 2001

    Teilnehmer:
    Konsul K. Uihlein
    W. Hubert
    Dr. H. Bustami
    H. Henseler
    Dr. K. Schmitt-Korte
    Dr. H. Murtada
    Zuhair abdel Quader Thib
    Dr. P. Spary
    H. Körbel
    Die Herren Dr. Bustami, Dr. Murtada, Dr. Schmitt-Korte und Thib waren bereits einige Tage vor der Anreise der Delegation am 30.9 angereist, um die Termine in den Ministerien und Institutionen festzulegen und Vororganisation zu betreiben.
    Am 1.10 fand ein erstes Gespräch im Tourismusministerium mit dem Staatssekretär Sultan Abu-Jaber statt. Der Staatssekretär machte auf die schrecklichen Auswirkungen der Vorkommnisse in den USA auf den Tourismus - gerade zu Beginn der Hauptsaison - in Jordanien aufmerksam. Auch für die Delegations-teilnehmer war festzustellen, daß zu Zeiten, in denen das Land normalerweise von Touristen aus aller Welt bevölkert wird, gähnende Leer vorzufinden ist. Auch ständige Berichte in aller Welt über Vorkommnisse im ‚Westjordanland‘ sind nicht besonders förderlich, zumal Menschen mit wenig Kenntnis über die politische und geographische Lage die ‚Westbank‘ mit einem Teil von Jordanien verwechseln. Die Mitglieder der DJG haben zugesagt, mit Veranstaltungen in Deutschland auf die Unterschiede aufmerksam zu machen und auf die ruhige und sichere Situation in Jordanien hinzuweisen.
    Anschließend war ein Gespräch im Kultusministerium mit Staatssekretär Dr. Salah Jarrar terminiert. Auch hier wurde zunächst über die Auswirkungen auf den Tourismus diskutiert. Darüber hinaus wurde seitens der jordanischen Seite betont, daß kultureller Austausch mit Deutschland auf allen Ebenen sehr erwünscht ist und bestehende Kontakte weiter ausgebaut werden sollen. Die DJG hat im Rahmen Ihrer Möglichkeiten Mithilfe und Unterstützung zugesagt. Wunsch des Staatssekretärs war es insbesondere auch, mit Hilfe der DJG möglicherweise die Herausgabe und die Übersetzung eines „Readers“ zu bewerkstelligen, in welchem junge jordanische Dichter und Erzähler ihre Arbeiten vorstellen möchten.
    Daran schloß sich ein Gespräch mit dem Generaldirektor der staatlichen jordanischen Presseagentur PETRA, Faisal Y. al Shboul an, der zunächst auch auf die prekäre Touristensituation hinwies und mit großer Anerkennung feststellte, daß sich die DJG nicht durch die Ereignisse in Amerika hat beeinflussen lassen und die geplante Delegationsreise nach Jordanien durchgeführt hat. Dies um so mehr, als aktuell deutsche Politiker und Wirtschaftsvertreter kurzfristig geplante Reisen abgesagt hatten. Unser Erscheinen ist als deutliches Zeichen der Solidarität für Jordanien gewertet und geachtet worden. Aufklärungsarbeit in Deutschland und die richtige Darstellung des Landes Jordanien mit allen positiven Aspekten wie Sicherheit, Gastfreundschaft, Sehenswürdigkeiten und auch gesundheitliche Maßnahmen (Totes Meer) wurde gemeinsam als wichtige Aufgabe der DJG in Deutschland gesehen.
    Am Abend des 1.10 waren die Delegationsteilnehmer durch den deutschen Botschafter, Herrn Dr. Martin Schneller, zu einem Gespräch in seine Residenz eingeladen. Vorab erging offiziell eine Einladung zu einem Empfang am 3.10 (Tag der deutschen Einheit). Herr Dr. Schneller äußerte sich ebenfalls sehr erfreut, daß trotz der derzeitigen Situation die Mitglieder der DJG sich nicht haben abhalten lassen, die Reise durchzuführen. Der Botschafter nahm sich viel Zeit für die Teilnehmer und berichtete ausführlich über diverse Projekte zwischen Jordanien und der Bundesrepublik Deutschland. Grundsätzlich zeigte er sich sehr interessiert an der Arbeit der DJG und sagte seine Unterstützung in jeder Beziehung zu.
    Am folgenden Tag, den 2.10 fand ein Gespräch im Ministerium für Industrie und Handel statt: Der Minister Wasef Y. Azar berichtete, daß zwischenzeitlich zahlreiche Delegationen von Politikern in Begleitung von Vertretern der Wirtschaft sowohl nach Jordanien als auch umgekehrt nach Deutschland gereist sind. Der gewünschte Erfolg bezüglich intensiverer wirtschaftlicher Zusammenarbeit hat sich allerdings bis jetzt noch nicht eingestellt. Der Minister machte nochmals auf die geographisch gute Lage und die vorhandene Infrastruktur aufmerksam. Weiterhin stellte er die Stabilität des Landes und die steuerlichen und lohnpolitisch günstigen Gegebenheiten heraus, die für deutsche Investoren interessant sein könnten. Herr Dr. Murtada hat in Aussicht gestellt, daß er sich sowohl in Jordanien als auch in Deutschland um Kooperationen und Investitionen kümmern wird. Kleine Erfolge zeigten sich schon während der Reise.
    In die gleiche Richtung ging eine Präsentation über Jordanien als Investitionsstandort beim Jordan Investment Board (JIB) und eine anschließende ausführliche Diskussion mit seiner Generaldirektorin Reem Badran am gleichen Tag. Hier wurde eine Kontaktherstellung z.B. zur deutschen Mittelstands-vereinigung durch Herrn Dr. Spary angeregt.
    Eine private Institution, die eng mit dem Tourismusministerium zusammenarbeitet, istder Jordan Tourismus Board, mit dessen Direktor Marwan H. Khoury ebenfalls am 2.10 ein Gespräch geführt wurde. Bei dieser Gelegenheit wurden insbesondere die Möglichkeiten diskutiert, die Mittel, die der Tourismus Board in Europa kommerziellen Agenturen zukommen läßt, ggfls. auch zielgerichteter zu verwenden.
    Am3.10 hatte die Delegation einen Gesprächstermin mit dem Präsidenten der Jordan University, Herrn Prof. Walid S. Ma’ani. Der Präsident zeigte sich interessiert an Studenten- und Professorenaustausch. Die Möglichkeiten zu Gastaufenthalten bzw. Sabbaticals von Professoren, Studenten und Praktikanten an der Jordan University seien vielfältig. Auch hat er Wünsche bezüglich weiterer deutscher Partneruniversitäten geäußert. Die Delegation konnte erste Schritte zur Vermittlung einer Gastprofessur und evtl. die Verbin-dung zur Universität Hannover herstellen.
    Im Anschluß daran wurde das auf dem Gelände der Jordan University ansässige Center of Strategic Studies besucht. Der Leiter Mustafa B. Hamarmeh erläuterte der Delegation die Aktivitäten des Centers und seine enge Zusammenarbeit mit der Friedrich Ebert Stiftung.
    Am gleichen Tag war die Delegation ebenfalls noch zu einem kurzen Empfang beim Oberbürgermeister der Greater Municipality of Amman, Herrn Eng. Nidal Al-Hadid eingeladen. Dabei bestand Gelegenheit, die Thematik Städtepartnerschaften kurz anzuschneiden sowie das schöne neue Rathaus von Amman zu besichtigen.
    Am Abend des 3.10 folgten die Delegationsmitglieder der Einladung S.E. dem Botschafter der Bundes-republik Deutschland, Herrn Dr. Martin Schneller zu einem Empfang in der Residenz anlässlich des Tages der Deutschen Einheit. Es waren ca. 600 geladene Gäste aus allen Bereichen anwesend.
    Dies gab den Delegationsmitgliedern die Möglichkeit, zahlreiche Kontakte zu knüpfen und Verbindungen herzustellen.
    Ein weiteres wichtiges Ziel der Delegationsreise war es, gesammelte Spenden für die derzeit von der DJG unterstützen Projekte Palestine Hospital und Schneller-Schule zu übergeben. Anläßlich eines Empfang durch den Leiter des Palestine Hospitals, Herrn Dr. Nasri J. Sami Khoury am 3.10 konnte im Beisein des deutschen Botschafters ein Scheck in Höhe von DM 10.000,- übergeben werden.
    Beim Besuch der Theodor Schneller-Schule im Osten von Amman und einer Führung durch die Schule, das Internat sowie die Ausbildungsstätten wurden dem Leiter der Einrichtung Herrn Samir A. Carmi am 4.10 im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit ebenfalls Sach- und Geldspenden im Gesamtwert von DM 10.000,- übergeben.
    Beiden Projekten wurde im Rahmen der Möglichkeiten auch künftig weitere Unterstützung zugesagt.
    Weitere Unterstützungsprojekte sollen zukünftig in Zusammenarbeit mit dem Botschafter geprüft werden.
    Jeweils an den Nachmittagen fanden Gespräche bei den in Amman ansässigen deutschen Stiftungen der politischen Parteien, der
    · Konrad Adenauer Stiftung KAS, Frau Martha Sara
    · Friedrich Naumann Stiftung FNS, Dr. Uli Vogt
    · Hanns Seidel Stiftung HSS, Herr Helmut Hornig
    sowie beim Goethe-Institut statt. Ein Besuch bei der Friedrich Ebert Stiftung war leider nicht möglich, da sich alle Repräsentanten zum Zeitpunkt unserer Delegationsreise in Deutschland aufhielten.
    Grundsätzlich konnte festgestellt werden, daß alle Stiftungen abgestimmt jeweils bestimmte Schwerpunkte in Jordanien bearbeiten. Es sind dies Themen wie Förderung des Jungunternehmertums und des Mittelstands, der beruflichen Bildung nach deutschem Vorbild, Stellung der Frau in der Gesellschaft, Förderung demokratischer Strukturen etc. Alle Leiter der Stiftungen wünschen sich intensivere finanzielle Förderung von den jeweiligen Zentralen, da übereinstimmend von lohnenden und erfolgreich durchgeführten und auch bei der jordanischen Bevölkerung anerkannten Projekten in Jordanien berichtet werden konnte.
    HerrDr. Wolfgang Ule, Leiter des Goethe-Institutes in Amman machte darauf aufmerksam, daß das von ihm geleitete Institut, wie einige andere auch, im letzten Jahr von der Schließung bedroht war. Er legte den Delegationsteilnehmern ein von ihm verfolgtes Video-Filmprojekt über biblische Stätte in Jordanien vor. Lediglich die Finanzierung des Projektes sei offen. Durch die DJG wurden in Deutschland bereits drei Interessenten auf das Projekt aufmerksam gemacht.
    Am5.10 war schließlich auf Einladung des Chief Commissioner der Aqaba Special Economic Zone (ASEZA), Herrn Akel E. Biltaji ein Tagesausflug nach Aqaba vorgesehen. Bei der sehr eindrucksvollen Präsentation durch Mitarbeiter der Behörde, die trotz des arbeitsfreien Freitags diese Aufgabe für die DJG Delegation absolvierten, wurde durch den Chief Commissioner bei gleichzeitiger Anwesenheit des jordanischen Informationsministers zum Ausdruck gebracht, daß man sehr an Investoren aus Europa interessiert sei. Die Vorzüge der Freihandelszone sowie die weiteren Entwicklungspläne für die Region Aqaba wurden detailliert erläutert. Kurzfristig konnte vereinbart werden, daß die DJG in die Aktivitäten der jordanischen IT-Delegationsbesuch in der Folgewoche in Berlin und Frankfurt eingebunden wurde. Den Abschluß dieser Kurzvisite in Aqaba bildete ein Jeepausflug entlang der Küstenstrasse und auf eine hochgelegene Aussichtsterasse oberhalb des Golf von Aqaba.
    Nach Rückkehr in Amman wurde durch die Delegation am 6.10 eine Pressekonferenz abgehalten. Hierzu war eine zweisprachige Presseerklärung vorbereitet worden. Die gesamte Reise und die Aktivitäten der DJG in Jordanien wurden Dank der sorgfältigen Vorbereitung und Informationsarbeit durch unser Mitglied Zuhair abdel Quader Thib sehr intensiv von der jordanischen Presse verfolgt. Der Besuch fand zahlreichen Niederschlag in fast täglichen Berichten in den Printmedien.
    Am gleichen Abend gab die Delegation einen abschließenden Empfang im Delegationshotel Radisson SAS. Hierzu war getrennt eingeladen worden; es konnten jedoch auch viele „alte“ jordanische Freunde der Gesellschaft getroffen werden. Gleichzeitig war ein Wiedersehen mit vielen Gesprächspartnern möglich, die im Verlauf der arbeitsreichen Woche besucht wurden. Die Atmosphere an diesem Abend – an dem insgesamt ca. 70 Gäste anwesend waren - war von sehr großem Interesse an Kontakten zu Deutschland, aber auch von Anerkennung für die diversen Bemühungen der Delegation geprägt. Immer wieder wurde die Tatsache, daß die Delegation zum jetzigen Zeitpunkt nach Jordanien gekommen war, positiv gewürdigt.
    Die Mitglieder der DJG sind am darauffolgenden Tag, dem 7.10 mit sehr positiven und nachhaltigen Eindrücken, aber auch mit der Gewißheit, daß viele Hoffnungen und Erwartungen in das Wirken der DJG in Deutschland gesetzt werden nach Frankfurt zurückgeflogen.

    Wilfried Hubert
    Helmut Henseler
    Im Oktober 2001

     

    Rundschreiben 2/2003

     

    Liebe Mitglieder und Freunde der Deutsch-Jordanischen Gesellschaft,

    lange mussten Sie auf dieses zweite Rundschreiben des Jahres 2003 warten. Für diese Verzögerung bitte ich um Verständnis und hoffe, die Gründe dafür werden im folgenden für Sie nachvollziehbar.

    Durch die Ereignisse in Nahost sind wir mit unseren Vorbereitungen zum Jubiläum und zur Festschrift etwas in Verzug geraten. Dennoch stehen inzwischen alle großen Termine des Jahres 2003 fest und finden hoffentlich Ihre Zustimmung, vielleicht auch Ihre aktive Teilnahme. Zum Stand der Vorberei-tungen zu unserem 40jährigen Jubiläum an dieser Stelle soviel: Der offizielle Festakt findet am Samstag, den 16.8 in Hannover statt. Eine entsprechende Einladung hierzu erhalten alle Mitglieder zentral aus Hannover in den nächsten Wochen. Falls Interesse an einer gemeinschaftlichen Fahrt von Tutzing, München, Nürnberg nach Hannover besteht, bitte melden. Es kann gut sein, dass wir einen günstigen gemeinschaftlichen Bustransfer am 15.8. von Südbayern aus mit Zwischenstops arrangieren können. Nach mühsamer Anzeigenrecherche und Koordination der redaktionellen Beiträge ist die ca. 60 seitige repräsentative, farbige Festschrift inzwischen zu ca. 90 % fertig. Das bevorstehende Fein-tuning ist sicher noch schwierig; dennoch wird das Ergebnis bis Anfang August druckfrisch vorliegen.

    Nach unserem Jubiläum in Hannover steht schon bald nach der Sommerpause ein weiteres Großereig-nis ins Haus, welches direkt vom Regionalverband Bayern/Baden-Württemberg organisiert und verant-wortet wird. Diese aufwendig vorbereitete Veranstaltung bietet die Möglichkeit, insbesondere für Mit-glieder aus Bayern und Baden-Württemberg gewissermaßen das Jubiläum nachzuholen, falls ein Be-such in Hannover nicht möglich war. Jedenfalls haben der Ehrenpräsident, der Vorstand der DJG und der jordanische Botschafter ihr Kommen am 11.10 in Nürnberg fest zugesagt. Wir sprechen mit der Veranstaltung drei Gruppen an; 1) das breite deutsche Publikum, das sich ähnlich wie in Bad Boll sehr umfassend über den gesamthistorischen Kontext des Raumes des heutigen Nationalstaates Jordanien informieren will, 2) die Mitglieder der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg als Mitveranstalter und natürlich 3) alle Mitglieder der DJG, die sich bei dieser Gelegenheit auch die sicher bemerkens-werte Hedjaz- und Bagdadbahnausstellung im DB-Museum anschauen können. Der gerade fertig ge-wordene Flyer zu diesem Ereignis ist beigefügt. Falls Sie weitere Exemplare benötigen, bitte melden.

    Im weiteren Verlauf des Jahres wird es weitere Veranstaltungen im Regionalverband Bayern / BW geben. Nur leider keine weitere Mitgliederreise, für die bei mir schon einige Voranfragen vorliegen. Diese kommt frühestens 2004 in Betracht. Alle mittelfristig Interessierten können sich natürlich bei mir jetzt schon voranmelden. Eventuell wird jedoch eine Jugenddelegation im Spätherbst, spätestens zum Jahreswechsel nach Jordanien aufbrechen. Wie Sie im Internet nachlesen können, wird die bayerische Sektion der DJJG am 13.7 eine Jugendveranstaltung in Tutzing zur Mitgliederwerbung und zur Information über geplante Aktionen und Veranstaltungen durchführen.

    Ich hoffe auf einen erfolgreichen Verlauf des Jubiläums und all der anderen Veranstaltungen und bin mit herzlichen Grüßen Helmut Henseler

    Rundschreiben 3/2003

     

    Liebe Mitglieder und Freunde der Deutsch-Jordanischen Gesellschaft,

    bitte haben Sie Verständnis, dass ich nach diesem ereignisreichen Jahr 2003 im Gegensatz zum Vor-jahr nur drei Rundschreiben insgesamt geschafft habe. Aber immerhin dieses noch vor Weihnachten.

    Es gibt über das zurückliegende Jahr viel zu berichten. Zunächst war ja unser Jubiläumsfest am 16.8 in Hannover ein großer Erfolg. Hierüber sind Sie mit der gleichzeitigen Übersendung der Jubiläumsfest-schrift durch ein zentrales Rundschreiben des Präsidenten informiert worden. Anfang Oktober fand dann die kurzfristig anberaumte Delegationsreise nach Jordanien statt. Auf dieser von Dr. Bustami organisierten und von unserem Ehrenpräsident geleiteten Reise konnten wieder viele alte und neue Kontakte geknüpft werden. Insbesondere war es möglich, für den nunmehr für 2004 geplanten Jugend-austausch viele wichtige Gespräche und Vorbereitungsabsprachen zu treffen. Kurz nach unserer Rückkehr von dieser Reise haben wir dann schon den zweiten Veranstaltungshöhepunkt in diesem Jubiläumsjahr erlebt. Es war das gut besuchte Jordanien-Seminar am 11.Oktober, welches der RV Bayern aus Anlass der Hedjazbahnaustellung im DB Museum in Nürnberg durchführte. Höhepunkt der Abendveranstaltung an diesem Tag war der Besuch des bayerischen Innenministers Dr. Beckstein, der uns mit motivierenden Worten zur weiteren Intensivierung unserer ehrenamtlichen Arbeit aufforderte. Alle Teilnehmer des Seminars erhielten eine Tagungsdokumentation, in der die Vorträge enthalten sind. Falls unter denjenigen Mitgliedern, die nicht teilnehmen konnten, an dieser interessanten Unterlage Bedarf besteht, ist sie gegen einen Unkostenbeitrag von 10,- € bei mir zu beziehen. Auch weitere Exemplare der Festschrift können über mich angefordert werden.

    Um den Mitgliedern, die an diesen beiden wichtigen Ereignissen nicht teilnehmen konnten einen kleinen Eindruck zu ermöglichen, habe ich eine kleine Fotozusammenstellung beigefügt.

    Das Jahr 2004 wirft natürlich schon seine Schatten voraus. So möchte ich Sie schon heute zu unserem mittlerweile traditionellen 4.Arbeitstreffen nach Ingolstadt (s. Anlage) einladen. Dort werden wir im Schwerpunkt über den Jugendaustausch, über eine evtl. ähnliche Seminarveranstaltung diesmal in München und über die geplanten weiteren Aktivitäten der DJG in Berlin in der zweiten Jahreshälfte 2004 beraten. Wie Sie vielleicht schon wissen, wird im Pergamon Museum in Berlin ab ca. Oktober eine große Ausstellung mit zahlreichen jordanischen Exponaten (“Faces of the Orient”) stattfinden.

    Eine letzte – wie ich meine – erfreuliche Information betrifft die Mitglieder in Baden-Württemberg. Es zeichnet sich ab, dass ab 2004 ein eigener Regionalverband gegründet werden kann, der von Rechts-anwalt Dr. Günter Staub und seiner charmanten Gattin geleitet wird. Damit sind ganz sicher auch eine intensivere Betreuung der Mitglieder und regionale Veranstaltungen in dieser Region gewährleistet.

    Lassen Sie mich abschließend Ihnen allen ein Frohes Weihnachtsfest wünschen und ein glückliches und zufriedenes Jahr 2004, welches hoffentlich auch für die DJG viele Erfolge bringt.

    Mit herzlichen Grüßen bin ich Ihr Helmut Henseler

    Rundschreiben 1/2004

    Liebe Mitglieder und Freunde der Deutsch-Jordanischen Gesellschaft,

    nachdem alle Mitglieder ja Anfang des Jahres 2004 bereits 2mal Post vom Bundesverband bekommen haben, habe ich mir zu Beginn des Jahres Zeit gelassen und melde mich jetzt zu aktuellen Dingen.

    Auch die ersten Monate des Jahres waren in Bayern durchaus ereignisvoll. Nachdem ich mich im Januar bereits mit Prof. Kopp und Dr. Werner hier in Ingolstadt zur Vorbereitung eines größeren Seminars in München getroffen hatte, haben wir im März kurzfristig einen aktuellen Vortragsabend ins Programm genommen. Zusammen mit der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft und der VHS-Ingolstadt konnten wir für den 10.3. Herrn Prof. Dr. Udo Steinbach gewinnen, der einen sehr fundierten und hochaktuellen Vortrag zum Thema "Der Nahe Osten 2004 – Perspektiven von Demokratie und Desaster ? – unter Berücksichtigung europäischer Lösungsansätze” hielt. Über 70 Zuhörer waren anwesend und diskutierten intensiv mit. Leider war es wegen der Kurzfristigkeit nicht möglich, den Vortrag schriftlich anzukündigen, jedoch war die Ankündigung natürlich auf unserer Website und in der Lokalpresse zu finden.

    Des weiteren trafen sich am 13.3 im Audi Forum Ingolstadt 23 Personen zum traditionellen Arbeitstreffen des Regionalverbandes Bayern. Besonders gefreut hat es mich, dass diesmal auch einige weit angereiste “Aktive” der DJG anwesend waren. So waren die neuen Regionalleiter aus NRW, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt anwesend, um sich auszutauschen. Das Protokoll des sehr kreativen und ertragreichen Treffens kann bei Interesse bei mir angefordert werden.

    Mittlerweile liegt ja die Mitgliederversammlung am 17.3 in Hannover hinter uns. Zu den Ergebnissen wird Sie unser neuer Präsidenten, Herrn Michael Kubenz aus Hamburg, baldmöglichst informieren.

    Zu Zeit beschäftigt uns in Bayern am meisten der geplante Jugendaustausch. Nachdem ein erster Reisezeitpunkt Ende Juni wegen Terminschwierigkeiten aller Beteiligten aufgegeben werden musste, steht nunmehr der endgültige Termin fest: Samstag 21.8.2004 bis Mittwoch 1.9.2004. Alle Mitglieder, die Kinder, Enkel oder Jugendliche im Bekanntenkreis im Alter von 14 bis 27 haben, die Interesse an einer außergewöhnlichen Jugendbegegnung (1. Detailprogramm in der Anlage) haben, sind aufge-fordert, sich um einen der begrenzten Teilnahmeplätze zu bemühen. Nachdem wir Fördermittel vom BJR beantragt haben, wird es bei einer angestrebten Zuzahlung von max. 250,- € pro Teilnehmer auch eine der günstigsten Gelegenheiten sein, Land und (jugendliche) Leute intensiv kennen und verstehen zu lernen. Die Jugendgesellschaft (DJJG Bayern) und ich selbst sind mit der Organisation dieses wichtigen DJG-Ereignisses im Jahr 2004 befasst und freuen uns auf die Anmeldungen.

    Lassen Sie mich Ihnen einen schönen Sommer 2004 wünschen. Ich hoffe, wir werden uns im Laufe des Jahres bei einer der Veranstaltungen der DJG oder bei der Jordanien-Ausstellung ab Oktober 2004 in Berlin wiedersehen.

    Mit herzlichen Grüßen bin ich Ihr Helmut Henseler

     



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